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Willkommen in der Welt der Kräuter

 

Wildkräuter werden seit Menschengedenken als Nahrung für Körper, Geist und Seele im Rhythmus der Natur gesammelt – und geehrt.

 

Bereits unsere Vorfahren wußten, welche Pflanzen gesund, schmackhaft und heilend sind. Da sich zudem Beschaffenheit und Wirkung der Pflanzen im Laufe eines Jahres verändern konnten, fanden sie außerdem die richtigen Konservierungs- und Lagermöglichkeiten. Dieses umfassende Wissen rund um die Verwendung, die Wirkungskraft und die Lagerung heilkräftiger und essbarer Wildpflanzen entwickelte sich zu einem unschätzbaren Gut und wird seitdem von Generation zu Generation weitergegeben.

Aber auch Rituale, Bräuche und Zeremonien mit Unterstützung von geräucherten Kräuter, um dadurch wieder neue Kraft zu tanken, waren ein fester Bestandteil bei den Kelten, Germanen und  anderer Kulten der Erde.

 

Der richtige Zeitpunkt, uns selbst und die Erde zu heilen, ist JETZT! Ich freue mich mit dir auf dieses neue Bewusstsein für Körper, Seele, Erde und Universum zu gehen.

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Gewöhnlicher Beifuß - ein Freund von Galle und Leber

Diese Pflanze , von der die Blätter vor der Blüte, und die Wurzel im Herbst, ist der jugendlichen-verfüherischen Götting Artemis geweiht. Im Altertum dienten die Zweige für die Herstellung von Liebeszaubern. Hierfür wurde mit Beifuss geräuchert, was eine euphorische und stimulierende Wirkung auslöste.

Der Beifuß gehört zu den Johanniskräutern und gilt als Brautpflanze. So haben wir zur Sonnwendfeier einen Gürtel aus Beifuss geflochten, dabei getragen und anschließend in das Sonnwendfeuer geworfen. In der Glut sollen alle bösen Einflüsse verbrannt und Gesundheit für ein Jahr beschert werden.

Bereits in seiner bekanntesten Verwendung als Würzzutat zu fettigen Speisen wie dem Gänsebraten zeigt der Beifuss sein großes heilkundliches Potenzial. Er wirkt verdauungsfördernd, unterstützt die Fettverbrennung durch Anregung der Gallentätigkeit.

Beifuss, der zu den Korbblütlern gehört,  kann in der Hausapotheke getrocknet für Teezubereitungen oder als alkoholischer Frischpflanzenauszug aufgewahrt werden. Zur Unterstützung der Verdauung empfiehlt sich die Verwendung als Teeaufguss.

Während der Schwangerschaft darf Beifuss aufgrund seiner abtreibenden Wirkung weder eingenommen noch geräuchert werden.


 

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