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Mit dem Gänseblümchen fing alles an…

klingt wie der Beginn einer schönen Geschichte.

Es ist die Geschichte, die vor mehr als 45 Jahren mit der Liebe zur Natur begann. Schon immer habe ich mich in der Natur besonders wohl gefühlt, und so wurde  im Sandkasten schon aus Blättern und Früchten das eine oder andere Menü zubereitet. Wollte ich mich zurückziehen, bin ich entweder auf unseren Kirschbaum im Garten geklettert oder erinnere mich an lange Streifzüge mit meiner Familie durch Wiesen und Wälder.

Schon früh erlebte ich die Natur als meinen Wegweiser für Gesundheit und Glück.

 

Gewöhnlicher Beifuß - ein Freund von Galle und Leber

Diese Pflanze , von der die Blätter vor der Blüte, und die Wurzel im Herbst, ist der jugendlichen-verfüherischen Götting Artemis geweiht. Im Altertum dienten die Zweige für die Herstellung von Liebeszaubern. Hierfür wurde mit Beifuss geräuchert, was eine euphorische und stimulierende Wirkung auslöste.

Der Beifuß gehört zu den Johanniskräutern und gilt als Brautpflanze. So haben wir zur Sonnwendfeier einen Gürtel aus Beifuss geflochten, dabei getragen und anschließend in das Sonnwendfeuer geworfen. In der Glut sollen alle bösen Einflüsse verbrannt und Gesundheit für ein Jahr beschert werden.

Bereits in seiner bekanntesten Verwendung als Würzzutat zu fettigen Speisen wie dem Gänsebraten zeigt der Beifuss sein großes heilkundliches Potenzial. Er wirkt verdauungsfördernd, unterstützt die Fettverbrennung durch Anregung der Gallentätigkeit.

Beifuss, der zu den Korbblütlern gehört,  kann in der Hausapotheke getrocknet für Teezubereitungen oder als alkoholischer Frischpflanzenauszug aufgewahrt werden. Zur Unterstützung der Verdauung empfiehlt sich die Verwendung als Teeaufguss.

Während der Schwangerschaft darf Beifuss aufgrund seiner abtreibenden Wirkung weder eingenommen noch geräuchert werden.


 

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