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Das Johanniskraut     - die Lichtbringerin

 

 

Der lateinische Name perforatum = durchlöchert kommt von den wie von Nadeln zerstochen aussehenden Blüten und Blätter. Der Name Johanniskraut leitet sich vom Beginn der Blütezeit der Pflanze (in Mitteleuropa), um den Johannistag (21. Juni) ab; dies ist auch die beste Zeit die Pflanze zu ernten. Zur Sommersonnenwende (24. Juni), wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat, sollen Pflanzen besondere Kräfte in sich bergen: die lebensspendende Kraft der Sonne. Dieser Tag feierten unsere Vorfahren mit großen Feuern; die Frauen trugen Kränze mit der „Sonnenpflanze“, dem Johanniskraut, auf dem Kopf und tanzten um das Feuer als Zeichen der Verbundenheit mit den Lichtkräften.

Schon in der Antike wurden verschiedene Johanniskrautarten in der Heilkunde verwendet; vor allein bei Braundwunden, Ischias, Harnwegs- und Menstrutationsbeschwerden. Im Mittelalter konzentrierte sich die Anwendung dann auf das Echte Johannsikraut. Im ältestens erhaltenen Dokument der mittelalterlichen Klostermedizin, dem "Lorscher Arzneibuch" aus dem letzten Jahrzehnt des alten Jahrhundert, wird das Kraut erstmals zur Behandlung von Melancholie empfohlen, womit eine depressive Verstimmung gemeint sein kann. Daneben galt Johanniskraut auch als Mittel gegen Magenschmerzen und Leberschwäche.

Tee und Tinktur des Johanniskrautes haben einen breiten Wirkungsgrad: entzündliche und nervöse Erkrankungen, melancholische Zustände, Depression, Überanstrengung, Unruhezustände, Schwindel, Schlaganfall, Zittern der Gliedmaßen, nervöses Herz, Magenleiden, Magen - Daurm und Unterleibskrämpfe.

Mit Johanniskrautöl kann man schmerzhaften Sonenbrand behandeln. Allerdings sollte man beim Gebrauch des Öles bei starker Sonne des Südens in in Solarien Vorsicht walten lassen.

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