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Knoblauchrauke – stärkt deine Abwehr Knoblauchrauke - stärkt deine AbwehrKnoblauchrauke - stärkt deine Abwehr

Die Knoblauchrauke, auch Knoblauchskraut, Lauchkraut oder Knoblauchhederich genannt ist eines der Frühlingskräuter, die Impulse für das Jahr geben. Ihren Namen hat sie von ihrem Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Allerdings ist dieses Wildkraut nicht mit dem Knoblauch verwandt, was man jetzt vielleicht meinen sollte. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und aus ihr ist die Vielfalt der Kohlsorten entstanden.

Wild wächst die Knoblauchrauke in vielen Teilen Europas und Westasien aber auch teilweise in Nordafrika. Die Pflanze in Laubwäldern zu finden; sie gedeiht aber auch besonders gut in Büschen und Hecken sowie an Mauern und Wegrainen oder auf Ruderalstellen. Besonders schätzt die zwei- bis mehrjährige Pflanze frische, stickstoffreiche Lehmböden, die eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimeter errreicht.
Im April bis Juli blüht die Knoblauchrauke mit weißen Blüten, die besonders Anziehungspunkt fur viele bestäubenden Insekten ist.

Die Knoblauchrauke hat im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse Rolle als Gewürzpflanze gespielt und geriet, als Gewürze preisgünstiger und damit für alle Bevolkerungsschichten erschwinglich wurden, als solche zunehmend in Vergessenheit. Sie wurde früher als Wurmmittel eingesetzt.
Ähnlich wie beim Bärlauch entdeckt die moderne Kräuterküche allmählich die Knoblauchrauke in zunehmenden Maße wieder. Im Gegensatz zum Bärlauch, ist sie nicht so vielfältig einsetzbar, da ihre Geschmacksstoffe flüchtiger sind.

In der Knoblauchrauke sind Senfölglykoside, Saponie, ätherisches Öl, viel Vitamin A und C sowie Mineralstoffe enthalten und da wundert es nicht wenn sie wundheilend, schleimlösend und desinfizierend eingesetzt wird. In der Volksmedizin wurden Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und eiternden Wunden hergestellt. Ebenfalls gut ist sie bei Atemwegserkrankungen sowie Asthma. Besonders herausragend ist, dass die Knoblauchrauke desinfizierend wirkt.

In der Küche sollte die Knoblauchrauke idealerweise in rohem Zustand beigegeben werden, da die Inhaltsstoffe sich beim Kochen verpflüchtigen. Allerdings verliert sich dabei der pfeffrige-knoblauchartige Geschmack.

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