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die Pastinake - eine fast vergessene Wurzel

 

vielleicht hast du dich auch schon öfter im Hochsommer gefragt: was steht da denn Interessantes am Wegesrand und leuchtet mit seinen gelb/grünlichen mannshohen Doldenständen.
Denn dieses Doldengewächs findet du oftmals auf Wiesen, auf Wegen und Gräben. Die Pastinake ist sehr anspruchslos an ihren Standort und es gibt kaum Schädlingsbefall. 

Bis weit in das 18, Jahrhundert, als man begann aus der wilden Möhre die Karotte zu züchten, war die eher gelbliche Wurzel eines der Hauptnahrungsmittel. Nachgewiesen wurde auch, dass die Menschen diese Wurzel aßen, als sie noch in Pfahlbauten lebten. 

Mit den Früchte der Pastinake lassen sich wunderbar Fleisch- und Gemüsegerichte würzen. Dafür die Dolden abschneiden, trocknen lassen und dann die Samen herausschütteln. Die Aufbewahrung sollte idealerweise in Papiersäckchen erfolgen. 
Die Wurzel selber, die in Herbst geerntet wird, kann dann im Keller in feuchtem Sand, gelagert werden. Da die Wurzel frosthart ist, könnte sie auch bis weit in den Winter in der Natur geerntet werden. Hierdurch erhöht sich der Inulingehalt.

Durch den Genuss der Pastinakenwurzel wird der Körper dabei unterstützt, vermehrt Schadstoffe auszuscheiden. 
Im Gegensatz zur Karotte besitzt die Pastinake einen wesentlich höheren Anteil an verdaulichem Roheiweiss, Rohfasern und Vitamin C. Besonders heraus sticht der Anteil an Kalium und Inulin, die letzteres zur Diätspeise macht. 

In der Naturheilkunde wird aus den Blüten und Blättern ein Tee gegen Schlaflosigkeit empfohlen. Wird die Wurzel als Tee zubereitet soll sie bei Magenschmerzen und Fieber helfen. Der Tee ist blutreinigend, wassertreibend und schmerzlindernd.

 In Zukunft könnte die Pastinake wieder eine bedeutendere Rolle in unserer Ernährung spielen. Wir müssen es uns einfach nur wieder in Erinnerung rufen. 

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