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Scharbockskraut – Fitmacher bei Frühjahrsmüdigkeit

  

Der einheimische Name des Scharbockskraut leitet sich von der volkstümlichen Bezeichnung für eine ernste Erkrankung ab. "Scharbock" war die Bezeichnung für Skorbut, eine Vitamin-C-Mangelerkrankung, die im Mittelalter vor allem durch die Seefahrt bekannt wurde. So verweist der Name bereits auf die gebräuchlichste Anwendung als Heilpflanze hin.

 

Das Scharbockskraut findet man praktischerweise an den Ufern von Wasserstellen und Bächen, lichten Laubwäldern und auf feuchten Wiesen .Die niedrig wachsende Pflanze breitet sich teppichartig aus und bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Lehmböden.
Scharbockskraut zählt zu den ersten Frühlingsblühern und bringt im März leuchtend gelbe Blüten zutage. Die Pflanze bildet nach der Blüte das giftige Protoanemoninca aus und sollte dann nicht mehr geerntet werden. Ende Mai zieht sich die Pflanze komplett zurück.

 

Kennzeichnend für das Heilkraut sind kleine rundliche bis herzförmige Blätter, die an bis zu 10 cm langen Stängel sitzen. Die Blätter sind leicht gesägt und die Oberseite des Scharbockskraut sind glänzend dunkelgrün. In den Achseln der Stängelblätter bilden sich kleine Brutknospen, die herabfallen und neue Wurzelknollen bilden.

 

In erster Linie wird dem Scharbockskraut ein hoher Vitamin-C-Gehalt zugeordnet, der auch die Heilwirkung ausmacht. Die Ascorbinsäure des Vitamin C macht beispielsweise freie Radikale unschädlich und fördert die Eisenaufnahme im Blut.

Wer als bei sich Schwäche und Abgeschlagenheit bemerkt, der sollte auf dieses Kraut gegen Frühjahrsmüdigkeit zurückgreifen, denn gleichzeitig wird das Blut auch gereinigt.

 

In früheren Zeiten, wo es weder Zitrusfrüchte noch andere exotische Früchte verfügbar waren, konnte mit dem Scharbockskraut wunderbar den winterlichen Vitaminmangel ausgleichen. So wurde das Scharbockskraut als Reiseproviant bei den Seefahrern mitgenommen.

 

Die frischen Blättchen können in kleinen Mengen in einem Dip, in der Kräuterbutter, oder im Salat verwendet werden. Scharbockskraut ruft in größeren Mengen Schleimhautreizungen hervor. Daher sollte man sich an die individuelle verträgliche Menge ganz langsam herantasten. Eine Handvoll am Tag sollte dabei das Höchstmaß sein.

 

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